Baubeschreibung


Zusammen wohnen-Zusammen leben Hirschaid

Gebiet Hohe Beete III

 

1.Ausführungsgrundlagen

Für alle zur Verwendung kommenden Baustoffe und Bauteile gelten die gültigen DIN – Vorschriften und die anerkannten Regeln der Technik. Die Ausführung erfolgt unter Zugrundelegung der VOB und entsprechend der Baugenehmigung. Der Wärmeschutz wird nach der neuen Energie – Einspar-Verordnung EnEV ausgeführt; der Schallschutz nach DIN. In der Planung wird größter Wert auf Barrierefreiheit und Rollstuhlnutzung gelegt. Dies gilt besonders für die Türen (b = 1,0 m) sowie die Installation der Bäder, den Personenaufzug und den Verkehrsflächen. Leitfaden hierfür ist die DIN 18040-2 für barrierefreies Bauen.

 

Die Bauausführung wird fortlaufend von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen überwacht.

Nach der ab 01.04.2016 gültigen neuen Energiesparverordnung, wird das Gebäude nach dem Effizienzhaus-Niveau KFW-Effizienzhaus 55 gebaut.

Nach Fertigstellung wird ein Energieausweis für Wohngebäude gemäß diesen Anforderungen erstellt.

 

2.Rohbauarbeiten

2.1 Baumeisterarbeiten 

- Humus abtragen-Baufeld freimachen

- Gründungsniveau Bodenplatte Tiefgarage herstellen

- Fundamentaushub bis Gründungssohle mit seitlicher Lagerung für Wiedereinfüllung bzw. Abfuhr des überschüssigen Materials

- Stahlbetonfundamente als Streifen-, Platten – und Einzelfundamente

- Kapillarbrechende Kiesfilterschicht oder Sauberkeitsschicht und Perimeterdämmung unter der Bodenplatte

- Stahlbeton – Bodenplatte / Wände aus bewehrtem Stahlbeton WU – Beton „Weiße Wanne“

- Tiefgarage: Park- und Fahrfläche gepflastert

- Stahlbeton – Massivdecken aus Filigranplatten mit Aufbeton und glatter Untersicht, Stärke nach statischem Erfordernis

- Die Decke über Penthouse wird als Flachdachmassivholzdecke in Holz ausgeführt. Siehe hierzu 2.2.

- Außenwände aus 24 cm Kalksandstein und Vollwärmeschutz

- Außenwände im Penthouse aus 36 cm Porenbeton

- Stahlbetonstützen nach statischem Erfordernis

- Innenwände als Trockenbauwände, Stärke nach Plan

- Wohnungstrennwände aus Kalksandsteinmauerwerk mit Schallschutz

- Geschosstreppen Stahl oder Stahlbeton, schwingungsarm gelagert, mit Fliesen oder Beschichtung, sowie innen liegendem Handlauf

- Massivbalkone aus Stahlbeton mit Aufkantung und Wasserspeier, thermisch getrennt vom Mauerwerk mit Schöck- Iso - Körben, oder voll eingepackt außenisoliert, mit Balkongeländer (siehe 3.9.)

 

 

2.2 Zimmererarbeiten – Flachdach über Penthousebereich

Dachstuhl als Flachdach mit umlaufender Attika.

Zimmermannsmäßige Balkenausführung, Deckenuntersicht Sichtholz, nach statischer Berechnung.

Massivholz unterstützt ein natürliches Raumklima und hat klimaregelnde Eigenschaften.

- Aufdachgefälledämmung nach Energieberechnung (über Flachdach Penthouse und im Bereich Dachterrasse Penthouse)

- Rhepanol fk oder gleichwertig – Kunststoff – Folien - Flachdachabdichtung verschweißt, sowohl über Flachdach Penthouse als auch im Bereich Dachterrasse

- Bodenbelag Dachterrasse + Balkon: deutsche Lärche, Farbe bräunlich-rötlich, auf Lagerholz mit Distanzleiste.

 

Dachdeckerarbeiten wie bereits unter 2.2 beschrieben

- Rhepanol fk oder gleichwertig– Kunststoff– Folien- Flachdachabdichtung verschweißt.

 

2.3 Klempnerarbeiten

- Ausführung aller Blecharbeiten in Titanzink-Blech

- Hängedachrinne mit allen erforderlichen Formstücken, Dachkehlen, Brustblech und Überhangstreife

 

3. Ausbauarbeiten

3.1 Fenster

- Kunstofffenster mit umlaufender, doppelter Lippendichtung, Lüftung nach Lüftungskonzept siehe unter 3.16 beschrieben

- Verglasung mit 3-Scheiben-Wärmeschutz – Isolierverglasung, U gesamt-Wert 0,9 W/m²K, Schallschutzklasse 3, bewertetes Schalldämm-Maß Rw der eingebauten Elemente nach DIN 52210-5: 35–39 [dB].

- Markenbeschläge in Einhand-Bedienung

- einflügelige Fenster- und Türelemente mit Dreh-Kipp-Beschlag; zweiflügelige mit einem Dreh-Kipp- und einem Drehbeschlag

- äußere Fensterbank aus Leichtmetall, Farbe naturblank E6 EV1

 

3.2 Rollladen / Beschattung

- alle Wohnraumfenster erhalten Kunststoff-Rollladen in gedämmten Rollladenkästen, ausgenommen Treppenhausfenster, Fenster mit Rundungen oder Abschrägungen sowie Dachflächenfenster.

- der Rollladen am großen Wohnzimmerfenster ist mit Elektrobedienung ausgestattet

- die Fenster der Penthousewohnungen erhalten Raffstoreanlagen mit Elektrobedienung

 

3.3 Innenputzarbeiten auf gemauerten Innenwänden

- Kalkzementputz in Technikräumen, 2-lagig, Oberfläche gefilzt

- Kalkzementputz in Bädern, als Untergrund für Fliesenbelag

- Wände: maxit plus calc 381 oder gleichwertig, Oberfläche Q2

- Eckschutzwinkel an vorspringenden Kanten

 

3.4 Außenputzarbeiten

- Kalkzementputz als Fassaden-Sockelputz, ca. 30 cm hoch über Geländer, mit Dispersionsfarbanstrich

- Wärmedämmverbundsystem, Putzträgerplatte MW WLG 035 d = 14-16 cm / 18–20 cm, Armierungsgewebe, mineralischer Edelputz, Anstrich Solarfarbe nach Farbkonzept und Baugenehmigung

 

3.5 Trockenbauarbeiten

- Gipskarton-Feuchtraumplatten als Vorsatzschale in allen Bädern, dauerelastische Abfugung der Wand-Decken-Anschlüsse

- Alle Wohnungstrennwände als Trockenbauwände

 

3.6 Estricharbeiten

- Zementestrich mit Randdämmstreifen auf Wärme- und Trittschalldämmung in allen Geschossen außer Tiefgarage

 

3.7 Natursteinarbeiten

- innere Fensterbank aus Naturstein, Oberfläche geschliffen und poliert, Kanten abgerundet

 

3.8 Fliesenarbeiten in allen Räumen

(Alternative Ausführung in Parkett oder Laminat zu einem Gesamtpreis von 60,- € inkl. Sockelleisten und Verlegen und aller notwendigen Nebenarbeiten ist möglich)

Die Fliesenauswahl erfolgt vom Kunden und ist rechtzeitig nach Notarvertragsunterzeichnung zu treffen.

Es kann Fliesenmaterial aus unserem Mustersortiment, sowohl für Wand und Boden, bis zu einem Materialpreis von 30,- €/m² inkl. MwSt., inkl. Holz oder MDF Sockelleiste, inkl. Verschnitt, gewählt werden. Der Preis/m² wird über den Gesamtpreis bestimmt.

Standard ist die Ausführung mit Holz oder MDF Sockelleiste.

Die Ausführung mit Sockelfliesen ist eine Sonderleistung und muss vor Ausführung gesondert vereinbart werden. Hierfür ist ein Aufpreis zu zahlen.

Fliesenfugenfarbe: weiß, grau, beige – nach Bemusterung

Eck- und Sockelfugen mit Silikon

 

Bad / Wände

Wände im Bereich Dusche ( l = 1,5 x b = 1,5 m ) Fliesenhöhe 2,10 m

Fliesengröße bis 30 x 60 cm

Sonstige Wände Fliesenhöhe 1,20 m Höhe.

Wandfliesengröße bis 30 x 60 cm, gerade verlegt.

Das Verlegen, inkl. den gängigen und notwendigen Nebenleistungen, ist im Kaufpreis enthalten.

Zuschläge für Diagonalverlegungen und Übergrößen, Zuschläge für Bordüren werden gegen Aufpreis ausgeführt.

Die restlichen Wandflächen und die Deckenflächen werden malerfertig gespachtelt und weiß gestrichen.

 

Bad / Boden

Dusche gefliest, bodengleich im Gefälle mit Mosaik oder ähnlichem.

 

Diele, Abstellraum, Wohnen, Küche, Schlafzimmer

Bodenfliesen, wie bei Wandfliesen oben beschrieben.

Zu den Fliesenarbeiten wird nach Bemusterung ein Verlegeplan einmalig für die Ausführung erstellt.

Nachträgliche Änderungswünsche des Wohnungskäufers führen zu Mehrkosten. Diese werden weiter berechnet. (Stundensatz 60,- € inkl. USt.).

Umgekehrt hat jeder Wohnungskäufer die Möglichkeit, die kompletten Fliesenarbeiten, inkl. Abdichtungsarbeiten, in Eigenleistung zu erbringen. Voraussetzung ist eine entsprechende bindende Vereinbarung, in der auch eine Gutschrift pro m² Fliesenarbeiten in Höhe von 30,- € für Material und 30,- € für Arbeit inkl. MwSt. auf den Kaufpreis geregelt wird.

 

Treppenhaus, Laubengänge und Balkone

Trittsicherer Fliesenbelag im Treppenhaus auf Treppenstufen und Podesten, Flächenabdichtung und frostsicherer Fliesenbelag auf den Laubengängen und Balkonen.

 

3.9 Schlosserarbeiten

Innen:

Treppengeländer, mit Ober- und Untergurt und senkrechten Füllungsstäben, sowie aufgesetztem Rund-Handlauf.

Außen:

Balkon- und Penthousegeländer sind aus feuerverzinkten Stahl oder Edelstahl, pulverbeschichtet, mit Tragstützen. Die horizontale Teilung erfolgt mit Rundstäben im Abstand von max. 12 cm.

Der Handlauf ist rund in Edelstahl aufgesetzt.

 

3.10 Hauseingangstür

- Hauseingangstür als Automatiktür mit Bewegungsmelder

- Briefkastenanlage mit feststehenden Seitenteilen

 

3.11 Innentüren

- Wohnungseingangstüren, mit glattem Türblatt und Glasausschnitt aus Milchglas, kunststoffbeschichtet, mit Profilzylinder aus Metall im Rahmen einer zentralen Schließanlage, Drückergarnitur  als Rundgriffdrücker mit Schild aus ALU, Schallschutz nach DIN

- Zimmertüren mit Röhrenspaneinlage, einschl. Holzzarge, kunststoffbeschichtet weiß, mit Bundbartschloss aus Metall, und Drückergarnitur. Ausführung wie Mustertüren in der Musterwohnung.

 

3.12 Malerarbeiten

- Decken: tapezieren mit Malerflies – Anstrich mit mineralischer Solarinnenwandfarbe (Solance) weiß, für einen idealen Feuchte- und Temperaturhaushalt.

- Wände: Anstrich mit mineralischer Solarinnenwandfarbe (Solance) weiß, für einen idealen Feuchte- und Temperaturhaushalt.

- Eingangs- und Treppenhausbereich in Dispersionsfarbanstrich weiß

- Eisen-Metallflächen mit Kunstharzlack im Innenbereich

- Holzschutz-Lasuranstrich für Außenholzbauteile, Dachüberstände, etc.

 

3.13  Sanitärinstallation

- Rohrleitungen aus SML/HT/Kupfer/Verbundrohr, mit Dämmmaterial

- Messgeräte für Verbrauchsabrechnung

- Zirkulationspumpe für Warmwasserentnahme, Objektträger für Vorwandinstallation, Wannenträger

 

Küche: Anschluss für Spüle und Geschirrspüler

 

 

Bad: Einrichtungsgegenstände nach Plan, Farbe weiß, Tiefspülklosett in Wandmontage mit Kunststoffdeckel und Einbauspülkasten sowie Papierrollenhalter, Waschtisch, ca. 60/50 cm, Einhebelmischbatterie, Kristallspiegel und Handtuchhalter, Dusche, bodengleich gefliest, mit UP-Einhebelmischbatterie, Brauseschlauch, Wandgestänge und Handbrause, alle Armaturen als Einhebelmischarmaturen, verchromt, unter Putz, Fabrikat Ideal Standard, Grohe od. glw., Anschluss für Waschmaschine und Trockner im Bad oder Abstellraum. Handtuch-Wärmekörper mit integrierter Ventilgarnitur, mit waagrechten Rundrohren und senkrechten Sammelrohren. Wärmeleistung nach

DIN EN 422, einschl. Blind- und Entlüftungsstopfen sowie Anschlussblock und Übergänge auf 16 mm Mehrschichtverbundrohr, Lackierung gem. DIN 55 900 FWA, RAL 9016. Wärmeleistung bei

70/55/20 Grd. C 808 Watt. Bauhöhe 1820 mm/ Bautiefe: 30mm / Baulänge: 600mm.

 

3.14 Heizungsinstallationen

A: Grundheizung:

- gasbefeuerte Warmwasser-Zentralheizung mit Brennwerttechnik oder Pelletheizung. Entscheidung nach EnEV-Berechnung

- Warmwasserspeicher, isoliert

- Fußbodenheizung

- Messgeräte für Verbrauchsabrechnung

 

3.15 Lüftungen

- Raumlüftung nach Ergebnis Lüftungskonzept des Energieberaters, entweder über Regel-Air Falzlüfter in den Fenstern, oder über Thermo–Lüfter-System

- innenliegende Abstellräume mit mechanischer Abluftanlage als Einzellüfter mit automatischem Nachlauf, Luftnachströmung über Luftspalt im unteren Bereich der Tür

- Rauchabzug im Treppenhaus nach Vorschrift

 

3.16 Elektroinstallationen

- Zähleranlage zentral

- Unterputzsicherungskasten mit entsprechender Anzahl von Sicherungsautomaten in der Wohnung, Unterputzverteilerkasten für Telefon/Daten und Antenne in der Wohnung

- Zuleitung und Installationen entsprechen VDE-Richtlinien

Wohnzimmer: mindestens eine, max. zwei Deckenbrennstellen mit Serienwechselschalter, 7 Stück Steckdosen, auch kombiniert als Doppelsteckdosen

Schlafzimmer: 1 Stück Deckenbrennstelle mit Wechselschalter, 6 Stück Steckdosen, auch kombiniert als Doppelsteckdose

Küche: 1 Stück Brennstelle mit Wechselschalter, 5 Stück Steckdosen, kombiniert auch als Doppelsteckdose, 1 Stück Anschluss jeweils für Herd, Dunstabzug, Geschirrspüler und Kühlschrank.

Arbeitszimmer: 1 Stück Deckenbrennstelle mit Ausschalter, 4 Stück Steckdosen, auch kombiniert als Doppelsteckdose

Bad: 1 Stück Deckenbrennstelle mit Ausschalter, 1 Stück Wandbrennstelle, 2 Stück Steckdosen, 1 Stück Anschluss für Waschmaschinen (oder im Abstellraum), 1 Stück Anschluss für Trockner (oder im Abstellraum)

Diele: 1 Stück Deckenbrennstelle mit Wechselschalter oder Taster, 1 Stück Steckdose, 1 Stück Steckdose für Medienverteiler, 1 Stück Türsprechstelle

Abstellraum: 1 Stück Deckenbrennstelle mit Ausschalter, 1 Stück Steckdose, 1 Stück Steckdose Kühltruhe

Terrasse/Balkon: 1 Stück Wandbrennstelle mit Ausschalter für Außenbereich, 1 Stück FR-Steckdose (EG abschließbar)

Telefon/Datenleitungen: 1 Stück Zuleitung Telefonversorger in Datenverteiler, je eine Leitung von Datenverteiler in WZ, KZ, AZ, SZ und Diele, 1 Stück Datendose in Diele

Antennenanschluss: 2 Stück Leitungen von SAT- Anlage in Datenverteiler Wohnung, je eine Leitung von Datenverteiler in WZ, AZ, SZ (max. 2 Stück Anschlüsse unabhängig gleichzeitig nutzbar)

Gemeinschaftsfläche: Beleuchtung der Treppenhäuser und Laubengänge über Decken- und Wandleuchten, Hauseingangsbeleuchtung mit Bewegungsmelder, 1 Stück Türsprechanlage

Wohnungskeller: 1 Stück Deckenleuchte mit Ausschalter, 1 Stück Steckdose

Zusätzliche Steckdosen, Dimmer oder Datendosen werden nur gegen Aufpreis installiert!

 

3.18 Außenanlagen

- Einebnen der Restfläche mit Ausbildung unterschiedlicher Bereiche der Anpflanzungen heimischer Sträucher/Laubbäume, Pflanzfläche abdecken mit Rindenmulch, Rasenflächen ansäen mit Gebrauchsrasen

- Terrasse mit Beton- und Werksteinplatten und Einfassung belegt

- Kiestraufe mit Einfassung als Abschluss zu Rasenfläche umlaufend ums Haus

- Parkplätze, Geh- und Fahrradwege mit wassergebundener Decke, grauem Verbundpflaster, oder Bitumendecke nach Abstimmung Fachplanung.

 

 

3.19 Tiefgaragen

Die Stellplätze haben eine Breite von 2,50 m bis 3,00 m. Auf besonderen Wunsch und bei entsprechend vorhandener Kapazität stehen auch Breiten von 3,50 m, behindertengerecht nach DIN 18040-2 zur Verfügung. Direkter barrierefreier Zugang über den Aufzug in das Wohngebäude.

 

3.20 Aufzüge

Einbau eines Aufzuges für 6 Personen nach DIN EN 81.

 

 

4.Schlussbemerkungen

 

Diese Baubeschreibung entspricht der derzeitigen Planung.

Abhängig vom Vermarktungsprozess sind Umplanungen möglich.

 

Änderungen der baulichen Ausführungen bleiben vorbehalten, soweit diese durch baurechtliche Auflagen, durch Änderung des Bauablaufs, technische Erfordernisse oder technischen Fortschritt verursacht werden. Änderungen die im Wert gleichwertig mit den in der Baubeschreibung aufgeführtem Standard sind, kann der Bauträger selbst entscheiden und entsprechend umsetzen. Voraussetzung jeglicher Änderung ist aber die Zumutbarkeit für den jeweiligen Wohnungskäufer, unter Berücksichtigung der Interessen des Bauträgers. Kleinere Änderungen, die aus Zweckmäßigkeitsgründen angezeigt sind, können vom Bauträger, wiederum unter Prüfung der Zumutbarkeit für den jeweiligen Wohnungskäufer jederzeit vorgenommen werden. Der qualitative Standard bleibt in jedem Falle unberührt. Die Gestaltung der „Wohnanlage“, der Fassade, sowie aller Außendetails erfolgt in Abstimmung mit der Baubehörde, der Gemeinde, mit der für die Baumaßnahme zuständigen Dipl. Gestalterin für Farbe und Raum und nach übergeordneten Gestaltungsprinzipien. Die graphischen Darstellungen sind Vorschläge und nicht bindend. Änderungen sind während der Ausführung möglich – rechtlich maßgebend ist die Baubeschreibung zum Notarvertrag und der Notarvertrag. Für die Bezeichnung der Leistungen gelten die vorliegende Leistungsbeschreibung und vorliegende Planausschnitte, wobei die Bau- und Leistungsbeschreibung vorrangig ist. Die in den Planzeichnungen/Grundrissen dargestellte Möblierung sowie die eingezeichneten Wege in den Freiflächen sind kein Vertragsbestandteil. Bildvisualisierungen können von der tatsächlichen Ausführung abweichen. Die Bauausführung dieses Objekts erfolgt grundsätzlich nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik, nach den gültigen DIN-Vorschriften im Bauwesen und nach den Bauplänen mit den im Bauwesen üblichen Maßtoleranzen. Maßliche Differenzen, die sich gegenüber den Eingabeplänen aus architektonischen bzw. bautechnischen Gründen ergeben, jedoch keinen Einfluss auf die Qualität und den Nutzen des Gebäudes haben, bleiben ausdrücklich vorbehalten, es werden auf jeden Fall die entsprechenden DIN-Normen eingehalten. Alle vom Käufer gewünschten Änderungen und Erweiterungen der Bauleistung gegenüber der Baubeschreibung sind Sonderwünsche, sie können nach individueller Vereinbarung insoweit berücksichtigt werden, als sie nicht den Rohbau und die äußere Gestaltung betreffen. Sonderwünsche müssen vor Ausführung als Ergänzung zum Kaufvertrag und Baubeschreibung schriftlich vereinbart werden. Darüber hinaus behält sich der Bauträger vor, Sonderwünsche abzulehnen, falls für den Gesamtbaufortschritt Schwierigkeiten entstehen können. Bei alternativen aber gleichwertigen Ausführungen innerhalb des Gemeinschaftseigentums erfolgt die Festlegung durch den Bauträger im Rahmen der Ausführungsplanung. Alle Angaben in dieser Baubeschreibung wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Sie entsprechen dem Erkenntnisstand zum Zeitpunkt der Herausgabe der Baubeschreibung. Eine Haftung für Druckfehler ist ausgeschlossen. Es gelten ausschließlich die Bestimmungen des Kaufvertrages sowie die notariell beurkundete Baubeschreibung. Die Gewährleistung für sämtliche Mängel am Bauwerk richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen des Werkvertrages des BGB, soweit nachfolgend nichts anderes vereinbart ist. Danach verjähren Gewährleistungsansprüche bei Arbeiten am Bauwerk nach fünf Jahren und bei Arbeiten am Grundstück in 12 Monaten vom Zeitpunkt der Abnahme an. Für die eingebauten Geräte, Schalt- und Sicherungselemente, sowie andere Verschleißteile, gelten die üblichen Gewährleistungsbedingungen der Hersteller. Bauliche Sonderwünsche müssen bis zu Beginn der Rohbauarbeiten, besprochen und vom Käufer schriftlich bestätigt sein. Für die Bearbeitung der Sondervereinbarung, wird als Erstattung der für Planungs-und Bauleitungsarbeiten, rechtliche und steuerliche Administration ein Stundensatz der beauftragten Fachleute von 60,- € inkl. Ust berechnet. Diese Leistungen sind vom Käufer zu bezahlen.